Entstehung

Über die Erstbesteigung des Matterhorns und die damit verbundene Katastrophe gibt es zahlreiche Verfilmungen und Literatur. Noch nie jedoch wurde den tieferen Hintergründen der Erstbesteigung künstlerisch wirklich auf den Grund gegangen. Wie konnte es sein, dass eine an sich so erfahrene Gruppe von sieben Bergsteigern auf diese Weise verunglückte? 

Im Stück kommt das damalige Leben in seiner ganzen Bandbreite zum Tragen: die noblen Englischen Bergsteiger, gebildet und von hohem sozialen Status, die auf die armen und abergläubischen Zermatter Bergbauern prallen. Dorfpfarrer Ruden, der nicht will, dass die Menschen den Berg – einem Götzen ähnlich – mehr anzubeten beginnen, als sein Gotteshaus.

Das Stück „The Matterhorn Story“ der Berner Autorin und Regisseurin Livia Anne Richard unterhält, ist spannend, berührt - und geht gleichzeitig in die Tiefe. Sie deckt auf, analysiert und interpretiert im Rahmen und im Sinne der künstlerischen Freiheit.

Das Resultat ist ein Stoff, der die grossen Themen der Menschen beinhaltet: Liebe, Tod, Rivalität, Freundschaft, Grössenwahn und Gottesglauben.