Die Musik

Die Theaterszenen werden live bespielt von Bruno Bieri mit Hang, Stimme und Alphorn. Mit den acht Tönen des Hang unterstützt er die Dramaturgie. Die Tonleiter ist Ausgangspunkt zur musikalischen Expedition. Lionius Treikauskas  Kompositionen bringen Farbe ins Freilichtspiel. Sein eingespieltes Streichquintett und die fünf Celli sorgen für berührende Zwischentöne. Die Grundstimmung in d-moll zieht sich wie ein Bordun durch die Topografie menschlichen Seins

Die Kompositionen von Treikauskas wurden eigens auf die Aufführung zugeschnitten. Sie reflektieren und interpretieren die Geschichte mit musikalischen Mitteln.

Die Erstbesteigung des Matterhorns 1865 ist geprägt vom Zusammentreffen zweier Kulturen im aufblühenden 19. Jahrhundert Europas. Die Abendteurer aus London treffen auf die Bergbevölkerung Zermatts. Die Musik will diese Begegnung hörbar machen. Die wenigen Töne vom Hang treffen auf die klassischen Kompositionen für Streichquintett und fünf Celli. Aus dieser Begegnung entsteht ein Zusammenklang, der neue Wege geht. Ganz im Sinne der Theatersprache: Walliser Deutsch trifft auf British English, ein Gipfeltreffen der Sprach- und Tonkulturen.

Komposition: Lionius Treikauskas

Livemusik: Bruno Bieri